Vitamin D für Kinder und/oder Schattenspringer

aktualisiert am 31.12.2017

Vitamin D Mangel auch bei Kindern

Wer hätte das erwartet, ich nicht. Doch es ist so, dass auch Kinder einen zum Teil schwerwiegenden Mangel an Vitamin D3 aufweisen können. In meinem näheren Umkreis traf dies sogar auf mehrere Kinder zu. Diese Häufigkeit hat mich dann doch verwundert.

Da wurden Vitamin D3 (25-OH) Werte um die 10 ng/ml gemessen. Einer hatte sogar keinen messbaren Wert mehr!!

Dieses Kind nehme ich mal als Beispiel:

Junge 12 Jahre, Blutabnahme im Mai: — <4,0 ng/ml Vitamin D3, 25-OH

In Abstimmung mit einer Ärztin, die eine sofortige Anhebung des Wertes durch hochdosierte Einnahme eines Vitamin D3 Präparates empfahl und zwar für 3 Wochen täglich 10.000 i.E. und danach 2.000 i.E. tägl. als Erhaltungsdosis, konnte der Wert angehoben werden.

Nach 4 Monaten ergab eine Kontrolle des Vitamin D3 Wertes folgendes Ergebnis:

28 ng/ml Vitamin D3, 25-OH.

Dieser Wert ist noch nicht der angestrebte, aber es tut sich was 😀 . Es gibt mittlerweile Rechner/ Formeln um die Höhe der Auffüllung zum gewünschten Wert zu ermitteln. Immer wichtig, gerade bei hochdosierter Einnahme von Vitamin D3, Magnesium und Vitamin K2 einzunehmen!

Dieser Junge nimmt zusätzlich zur Erhaltungsdosis von tägl. 2.000 i.E.  Vitamin K2  und 1- 2 mal die Woche ein Magnesium-Fußbad (hier mein Beitrag über transdermale Magnesium Aufnahme) und tägl. 500 mg Magnesium (Magnesiummalat und Magnesiumchelat).  Bei Magnesiummalat ist das Magnesium an Apfelsäure gebunden und verstärkt die ATP-Produktion und bei Magnesiumchelat an die Aminosäure Glycin gebunden, welches eine interessante Wirkung im Zentralen Nervensystem hat. Dort sorgt Glycin  für eine beruhigende und entspannende Wirkung und sorgt somit für besseren Schlaf.

Ich kann nur hoffen, dass mehr Eltern sich mit diesem Thema befassen und  unter ärztl. Anleitung für eine sofortige Beseitigung des Vitamin D Mangels sorgen.

Es lohnt sich, auch mal zu überlegen, wie es zu einem Mangel kommen konnte: Zuwenig und zur falschen Zeit an der Sonne? Zuviel mit Sonnenschutzmittel eingecremt? Zuwenig Haut der Sonne gezeigt? Vielleicht sollten Lebensgewohnheiten dem Rhythmus der Sonne wieder angepasst werden?

Dazu gibt es genug Informationen im Web und in Büchern: z. B. Dr. von Helden und Prof. Dr. Jörg Spitz

Los gehts…

„Schattenspringer“ z.B. Menschen mit autistischen Zügen, hochsensitive/hochsensible Menschen

Wer nicht gerne in die Sonne geht, weil es zu hell ist, zu heiß oder die Haut sofort reagiert oder weil Kopfschmerzen kommen, denen kann ich das Thema nur besonders ans Herz legen. Wie sonst soll Vitamin D gebildet werden, wenn man die Sonne meidet? Allein durch die Nahrung ist dies nicht zu schaffen.

Wer sich nicht gern durch Bücher quält: Es gibt auch wertvolle Vorträge auf YouTube.

Durch unsere Lebens- und Arbeitsweise entfernen wir uns immer mehr der Sonne. Das Paradoxe ist,  wenn wir mit einem Vitamin D Mangel in die Sonne gehen, unsere Haut mit einem Ausschlag, sofortiger Rötung o.ä. reagiert. Obwohl doch unser Körper danach lechzt.

So mache ich das: Ab April gehe mittags in die Sonne, ohne mich einzucremen und ziehe so viel wie möglich an Kleidung aus. Mit ungefähr 5 Minuten fange ich an und steigere den Aufenthalt auf 15 Minuten.  Oder länger wenn ich Zeit und Lust habe 😉 . Falls es euch schwer fällt: Nehmt einen Timer mit und etwas was euch Spaß macht: lest ein Buch, hört Musik oder ein Hörbuch.

Wichtig: Vorher habe ich meinen Vitamin D3 Wert aufgefüllt!

Zum Schluss noch ein Tipp aus meiner Erfahrung: ich nehme OPC (Traubenkernextrakt) und habe gemerkt, dass es mir einen zusätzlichen Sonnenschutz gibt und ich schneller und intensiver braun werde.

Also, ab in die Sonne

 

 

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